Die Kirche ist das erste Gotteshaus der Kettwiger Katholiken nach der Reformation. Vorher wurden die Gläubigen von der Abteikirche in Werden betreut. Der markante Kirchturm am Rande der Kettwiger Altstadt ist zusammen mit dem mittelalterlichen Turm der evangelischen Kirche am Markt ortsbildprägend. Die Kirche gehört zur Pfarrgemeinde St. Peter und Laurentius und damit zum nördlichsten Teil der Erzdiözese Köln.

Das Gebäude steht abseits des Ortskerns der ehemals hauptsächlich aus Fabrikarbeitern der Textilindustrie bestehenden Gemeinde. Der klassizistische Saalbau mit flacher Decke und Satteldach wurde von 1829 bis 1830 nach Plänen von Otto von Gloeden, die von Adolph von Vagedes revidiert und von Karl Friedrich Schinkel leicht korrigiert wurden, errichtet. In den rechteckigen Grundriss wurde der Rechteckchor mit einbezogen. Über den Chornebenräumen stehen Emporen. Der vortretende quadratische Westturm wurde 1886 mit einer neubarocken Kuppelhaube und einer Laterne fertiggestellt. Ursprünglich war das über einem Bruchsteinsockel stehende Gebäude backsteinsichtig, es wurde im späten 19. Jahrhundert verputzt. Die Rundbogenfenster sind mit gusseisernem Maßwerk verziert.

St.Peter
Die heutige klassizistische Pfarrkirche St. Peter wurde 1830 eingeweiht. http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_von_Gloeden
Sie ist das erste Gotteshaus der Kettwiger Katholiken nach der Reformation. Zuvor wurden die Gläubigen von der Abteikirche in Werden betreut. Der markante Kirchturm am Rande der Kettwiger Altstadt prägt zusammen mit dem mittelalterlichen Turm der alten, vorreformatorischen Kirche St. Peter und jetzigen evangelischen Kirche am Markt
das schöne Panorama Kettwigs über der Ruhr. Bemerkenswert im Inneren von St. Peter sind der barocke Hochaltar aus dem Katharinenkloste Gerresheim, sowie die Klais-Orgel von 1982, in die ein historisches Orgelwerk integriert ist.

 

 

 

Die Pfarrgemeinde St. Peter und Laurentius Essen-Kettwig mit ihren Pfarrkirche St. Peter der Kirche St. Laurentius in Mülheim-Mintard sowie St. Joseph in Kettwig vor der Brücke,und der Kirche St. Matthias, auf der Höhe. Es bildet den nördlichsten Zipfel der Erzbistum Köln. Kettwig gehört erst seit 1975 zur Großstadt Essen. Mit der kommunalen Neuordnung wurden die Bistumsgrenzen jedoch nicht mehr verändert. Die Pfarrgemeinde hat rund 6.400 Katholiken. Geschichte unserer Kirchen Nur wer seine Vergangenheit kennt, kann erfolgreich die Zukunft gestalten. Wir sind daher bemüht, die Geschichte unserer Kirchen in Kettwig darzustellen und sind sicher, dass sich viele Web-Besucher dafür interessieren werden. Für diese stellen wir hier in ausführlichen Kapiteln die Entstehung der katholischen Kirchenbauten und Gemeinden vor. Wir betrachten hier die Kirche St. Peter und haben dafür die Festschrift der;150 Jahrfeier – 1830 1980 St.-Peter-Kirche verwendet. Die Texte stammen von Wilhelm Bettecken. Zu den Kapiteln navigieren Sie über das Hauptmenu oben bzw. durch Anklicken der blauen Kapitelnamen

Der Blick über Kettwig und das Ruhrtal zeigt links oben die ev.Kirche am Markt, rechts unten der Komplex der kath. Kirchengemeinde mit der Kirche St. Peter dem Kinderheim, Kindergarten, Petershof, Altenheim und Pfarrhaus. 2013 ist die Kirche saniert worden. Sie erstrahlt nun in neuem Glanz.

Ganz erneuert wurde unser Pfarrzentrum das erst kürzlich fertig wurde
Schauen Sie einmal unter https://www.petershof-kettwig.de

Pfarrer Gemeinde St. Katholische Kirchen der Pfarrgemeinde St. Peter Aus der Festschrift zur 150 Jahrfeier – 1830 / 1980 St.-Peter-Kirche

 

Pfarrer Gemeinde St. Katholische Kirchen der Pfarrgemeinde St. Peter  
  Aus der Festschrift zur 150 Jahrfeier – 1830 / 1980 St.-Peter-Kirche

Die Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde Kettwig

Petrus Matthias Bonifatius Berens (1806) 1812 – 1833 Anton Bosenius 1833 – 1867

Franz Kornelius Hubert 1868 – 1892

Huthmacher 1868 – 1892

Monsignore Peter Josef Wilhelm Rosauer 1892 – 1917

Karl Oberempt 1917 – 1920  

Heinrich Melcher 1920 – 1929   

August Heimbach 1930 – 1936

Dr. Josef Eiben 1937 – 1960

Franz Kappert 1960 – 1969

Nikolaus Adamek 1970 – 1972

Gerd Steinberger 1972 –2002

Markus Bosbach 2002-2008

Jürgen Lass; 2009-2010

Fusion__2010____________ Kirchengemeinde St Peter und Laurentius

ab 1.9.2010 Sven Goldhammer