Indem wir Gott mit leiblichen Augen schauen, entflammt er in uns die Liebe zu unsichtbaren Gutem.Wie Gott durch die Engel den Hirten auf den Feldern die Geburt Christi geoffenbart hat, so zeigen Engel auf einem Bild, das sie tragen, den

deiner Herrlichkeit

die Geburt Christi an.
Die Bilder auf der linken Seite setzen die Gedanken fort. „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.“ Der Maler, Klaus Balke, schreibt dazu:
  „Die Erlösung der Welt durch den Opfertod Christi, wie sie in der Liturgie der Osterzeit dargestellt ist, ist das Thema des Bildes. Zeichen stehen für Ereignisse: Buchspalmsträuße für Palmsonntag, Waffen für die Gefangennahme, der Hahn für die Verleugnung des Petrus, die Geißelsäule für die Verurteilung und die Schale für die Handwaschung des Pilatus. Der zerrissene Tempelvorhang, die verfinsterte Sonne, die Tunika und die Würfel verdeutlichen das Karfreitagsgeschehen. Dazu die Symbole der Kreuzigung: Hammer, Zange und Nägel, das Leichentuch und ein Kreuz, das Antlitz Christi auf dem Schweißtuch und die Dornenkrone. Das leere Grab und Waffen der Wachmannschaft zeigen die Auferstehung Christi an. Nicht eine chronologisch-illustrativ exakte Schilderung ist Sinn dieses Bildes. Beabsichtigt ist vielmehr eine symbolische Darstellung, die sich nicht nur auf die Berichte in den Evangelien, sondern auch auf Gedanken aus der Liturgie stützt. Die Hinweise auf den „Alten Adam“, Schädel und Schlange sowie die Wundmalbläten am Kreuzesbaum sind dem Kreuzeshymnus entnommen. Heimische Buchsbaumsträuße und ein Schmetterling als Zeichen der Auferstehung begleiten die Bildbewegung der österlichen Symbolik. Die starke Maßstabverschiebung unter den realistisch gemalten Einzeldingen soll ihren sinnbildhaften Charakter unterstreichen. Angeregt durch Werke wie beispielsweise Bachs Matthäuspassion mit ihrem Nebeneinander von Rezitation, Chören und poetischen Arien ist hier versucht worden, Passion und Ostergeheimnis mit einer Fülle von Symbolen darzustellen. Auch die wenigen Farben dienen nicht der realistischen Darstellung, sondern sind wie Musikinstrumente in der Komposition verwendet

 Katholische Kirchen der Pfarrgemeinde St.Peter und Laurentius

    St. Matthias    

Kapitel Vom Architektenwettbewerb und Bau    Wer baut, muss viel überlegen. Was ist notwendig? Und nicht nur für heute notwendig, auch für die überschaubare Zukunft? Was ist zweckmäßig? Was darf es kosten? Das alles ist leichter gesagt als getan. Ein Architektenwettbewerb sollte helfen, den richtigen Planer und das richtige Konzept zu finden. Mit Hilfe des Erzbistums Köln ausgeschrieben, erbrachte der Wettbewerb vier Entwürfe    
Am 16. November 1973 brachtete die Jury über den eingereichten Arbeiten. Unter dem Vorsitz von Regierungsbaumeister a. D. Fritz Schaller, Köln – er hatte im benachbarten Werden das Priesterseminar St. Ludgerus gebaut -, benachten sich Werner Damms, Beigeordneter für das Bauwesen der Stadt Kettwig, Oberbaurat Dr. Karl Josef Bollenbeck von der Bauabteilung des Erzbistums Köln, Pfarrer Gerd Steinberger und Vermessungsingenieur Theo Basten vom Kirchenvorstand St. Peter in Kettwig um ein sachlich-gerechtes Urteil. Der Entwurf mit der Kennziffer 17171 schien der Jury am besten dem zu entsprechen, was gedacht verbarg sich Architekt Professor DipL. Ing. Gottfried Böhm, Köln, dessen Niederbergischer Dom am Wallfahrtsort Neviges nicht nur in Fachkreisen stark beachtet wird. Böhm bekam den Auftrag, das Gemeindezentrum für die Kettwiger Neubausiedlung 2Auf der Höhe“ zu planen. Hier sein Konzept:   

Böhm bekam den Auftrag, das Gemeindezentrum für die Kettwiger Neubausiedlung 2Auf der Höhe“ zu planen. Hier sein Konzept:   Die Empore, die aus dem Kirchenraum wie aus den anderen Räumligkeiten in die Halle, tragen dazu bei, daß die Halle vielfach genutzt werden kann. Der erste Spatenstich durch \r\n  Pfarrer Steinberger auf dem Bagger Pfarrheim und Bücherei Der Kirchenraum hat einen vieleckigen Grundriss. Der Haupteingang liegt an der Südseite, gegenüber dem Altarraum an der Nordseite. Es sind noch zwei Nebeneingänge vorhanden. Der Kirchenraum wird auf 250 m Höhe von einer Galerie umschlossen, die sich seitlich zu Emporen, für Orgel und Schola, erweitert. Mit drei Innentreppen ist sie an den Kirchenraum angeschlossen. Die Umfassungswand über der Empore bis zur freien Dachkonstruktion ist verglast. Die Galerie wird nach zum überdeckten Kirchplatz durchgeführt und ist mit diesem durch zwei freie Treppen verbunden. Der Raum ist so entworfen, dass die Gemeinde von drei Seiten den Altar umstehen kann. Das Pfarrheim enthält einen Versammlungsraum, 60 qm großszüig, und einen Gruppenraum für die Erwachsenenarbeit (25 qm) Im Untergeschoss befindet sich ein ebenfalls großzüger Raum für die Jugendarbeit. Und zusätzlich noch ein Gruppenraum mit 25 qm. Das Obergeschoss; birgt einen zusätzlichen Gruppenraum von 25 qm den Galerieraum Vorhalle mit Garderobe wird auch die von der geräumigen Bücherei erreicht, die einen Ausgaberaum hat und einen Bücherreiraum mit Lesegalerie. Diese ist über eine Wendeltreppe erreichbar      Kindergarten und Tagesgruppe Raumprogramm für das Kinderhaus wird bestimmt durch die Richtlinien für Tageseinrichtungen für Kinder vom 1. April 1974. Das Gebäude ist zum Teil zweigeschossig. Im Erdgeschoß; befindet sich der Kindergarten. Für drei Gruppen mit je 25 Kindern gibt es jeweils einen Gruppenraum mit Nebenraum, Wasch- und WC-Anlagen, Abstellräume und Garderoben. Für die Leiterin ist ein eigenes Büro vorhanden, ferner ein Personalraum und Nebenräume und eine offene Küche mit Frühstückseinrichtung. Im befindet sich ein großzügier Mehrzweckraum für den Kindergarten. Außerdem gibt es im Obergeschoß; noch eine Tagesguppe; mit Aufgabenraum, Werkraum, Küche, Abstellraum, Waschräume und Nebenräume. Die Spielplatzfläche ist etwa 800 qm großzüig angelegt. Im Westen wird sie eingefassst durch offene übergedeckte Pavillons. Konstruktion und Baustoffe Die architektonische Form des Zentrums wird bestimmt durch einheitliche Dachformen, die die einzelnen Gebäudeteile zusammenbinden. Dafür sind im wesentlichen Stahlbaukonstruktionen verwendet worden, die als tragende Elemente sichtbar bleiben. Die Wände sind mit Ziegelmauerwerk und vor allem in der Kirche mit Glasflächen geschlossen. Der Boden ist mit Biberschwanzen stein belegt; Altar und Ambo sowie Stele für den Tabernakel sind aus Biberschwarzen aufgemauert.       Bauausführender Architekt ist Kurt Ganssler   >    St. Matthias Detail von der Gravur der Raumrückseite Kreuzreliquientafel von 1230.    Der heilige Matthias weist mit seiner Hand auf das Evangelium hin

Katholische Kirchen der Pfarrgemeinde St.Peter und Laurentius
St. Matthias

Glocken läuten Ökumenisch Nachdem der katholischere Teil des Gemeindezentrums 1977 fertig gestellt war, wurde auch der evangelischer Teil von 1977 bis 1983 erbaut. Eine besondere finanzielle Kraftanstrengung war für die Errichtung des Glockenturmes erforderlich. Die Mittel mussten von beiden Konfessionen durch Spenden aufgebracht werden. Das galt auch für die Anschaffung der Glocken. Unter großer Beteiligung der Gemeindemitglieder fand der Guss der drei Glocken beim Hersteller im Siegerland statt. Dann war es im August 1998 endlich so weit. In einem ökumenischen Festakt wurden die Glocken in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche von den Pfarrern Stieler und Garnjost der ev. Geminde und Pfarrer Gerd Steinberger und Kaplan Knopp geweiht St. Matthias Detail von der Gravur der Raumrückseite Kreuzreliquientafel von 1230.    Der heilige Matthias weist mit seiner Hand auf das Evangelium hin Katholische Kirchen der Pfarrgemeinde St.Peter und Laurentius St. Matthias Glocken läuten Ökumenisch Nachdem der katholischere Teil des Gemeindezentrums 1977 fertig gestellt war, wurde auch der evangelischer Teil von 1977 bis 1983 erbaut. Eine besondere finanzielle Kraftanstrengung war für die Errichtung des Glockenturmes erforderlich. Die Mittel mussten von beiden Konfessionen durch Spenden aufgebracht werden. Das galt auch für die Anschaffung der Glocken. Unter großer Beteiligung der Gemeindemitglieder fand der Guss der drei Glocken beim Hersteller im Siegerland statt. Dann war es im August 1998 endlich so weit. In einem ökumenischen Festakt wurden die Glocken in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche von den Pfarrern Stieler und Garnjost der ev. Gemeinde und Pfarrer Gerd Steinberger und Kaplan Knopp geweiht Heute ist die Kirche schon Geschichte. Gottesdienste finden von beiden 

Konfessionen kaum noch statt. Den Kindergarten im katholischen Teil sind veräußert worden. Was mit der Kirche und der Köb beschied wird z.Z. im Kirchenvorstand beraten.