Friedhofskultur

Liebe Besucher

Liebe Besucher, in der Pfarrgemeinde St. Peter und Laurentius gibt es vier katholische Friedhöfe; die katholischen Friedhöfe möchten ein Ort würdevoller Totenruhe und ein Ort der Erinnerung und Begegnung sein. Zugleich bezeugt er die Auferstehungshoffnung durch christliche Symbole, auch durch den Namen der Toten auf den Grabsteinen. Der einzelne Mensch hat individuelle Zukunft in Gottes Ewigkeit. Unser Umgang mit dem Tod sagt viel aus über unseren Umgang mit dem Leben. Pflegen wir eine Kultur des Lebens, dann haben wir auch eine Kultur des Umgangs mit dem Tod. Friedhofskultur

Leben braucht Erinnerung! Wirklich! Das liest man in Broschüren sehr häufig - auch, dass wir Friedhöfe als Begegnungsstätte benutzen sollen. Wenn Sie in anderen Ländern Urlaub machen, interessieren Sie sich sicher auch für einen Friedhof. Wie gehen hier die Leute mit dem Tod um? Meist stellt man fest, dass es oft eine große Anzahl von Menschen gibt, die ihre Toten besuchen und ehren. Was aber machen wir? Bekennen wir uns noch zu einem Friedhof ? Die Pfarrgemeinde hat sehr schöne Friedhöfe.
Im Kreis Mettmann wird auf einer "Trauerbank" neben der Kapelle des katholischen Friedhofs in Langenfeld lädt ein Seelsorger wöchentlich zu einem Gespräch ein.

Friedhof Corneliusstr

Friedhof Corneliusstraße
Der Friedhof Corneliusstraße liegt am Bögelskappen bzw. an der Corneliusstr. Er hat zwei Eingänge und ist ein kleiner, inzwischen wieder wunderschöner Friedhof, der in der Nähe von St. Peter liegt.

Friedhof Höseler Weg

Friedhof Höseler Weg Der Friedhof liegt am Höseler Weg in der Nähe der Kirche St. Joseph und ist ein wunderschöner Waldfriedhof. Seinen Namen trägt er durch die Einbettung in ein abseits der Wohnbebauung gelegenes Waldgebiet und den eigenen charakterprägenden Baumbestand.

der PGR hat für jeden Samstag einen Fahrdienst von St. Joseph eingerichtet!! Bitte lesen Sie das unter Pfarnachrichten

Friedhof August Thyssenstr

In Mülheim-Mintard gelegen, gehört der Friedhof an der Kirche St. Laurentius ebenso zur Pfarrgemeinde St. Peter und Laurentius. Er ist der einzige unserer Friehöfe, der fast unmittelbar an die Kirche angrenzt und damit einen typischen Kirchhof bildet wie man Sie auch in Bayern noch häufig antrifft.

Friedhof Brederbachstraße

Brederbachstraße
Inmitten von Kettwig liegt der Friedhof Brederbachstraße. Der größte Teil gehört der evangelischen Kirchengemeinde. Ein kleinerer Teil gehört aber zur katholischen Kirche. Er liegt auch in der Nähe der Kirche St. Peter.

Friedhofskultur

Welchen Stellenwert hat der Friedhof im Wertewandel unserer Gesellschaft?

Im Mittelalter war davon die Rede, es gebe eine Art zu sterben, eine Kunst des Sterbens, eine „ars moriendi“.
Zu dieser „ars moriendi“ gehört, dass ich weiß, ich vertraue mich meinem Gott an, denn Sterben ist keine Sache mit einem Endpunkt, sondern ein Weg auf Gott hin – über den Tod hinaus.
Leider sieht es heute vielfach anders aus:
Heute boomen in Deutschland vor allem die nichtkirchlichen Bestattungen, so die „Zeit“ kürzlich oder die preiswerte Bestattung, kurz und bündig.

Der Friedhof ist ein Spiegel der Gesellschaft,

weil er den Rückgang der Verwurzelung im christlichen Glauben deutlich macht. Wir werben deshalb als katholische Pfarrgemeinde dafür, dass ein Exequienamt stärker genutzt wird. Manche Friedhofskapelle ist wirklich kein Ort, der sehr würdevoll Abschied nehmen lässt.

Warum denn nicht in einem unserer schönen Gotteshäuser, wie in unsern  Kirchen St. Peter, St. Joseph oder St. Laurentius eine Trauerfeier stattfinden lassen? Viele Menschen haben große Angst davor. Sie bilden dabei Hemmschwellen, weil sie nicht mehr genau wissen, wie eine solche Bestattung stattfinden kann. Tatsächlich boomt zurzeit die schnelle Rundumversorgung eines Bestatters, der menschliche Verabschiedung und Begleitung anbietet.

Fragen Sie doch einmal im Pfarramt bzw. in unserer Friedhofsverwaltung nach. Dort wird Ihnen gern mit Rat zur Seite gestanden.

Friedhöfe sind Orte der Begegnung


Die Pfarrgemeinde hat vier ganz unterschiedliche Friedhöfe. Wir wollen, dass Sie den Friedhof nicht nur zur Beerdigung besuchen. Er soll Ihnen z. B. auch bei der Trauerbewältigung helfen. Hier soll ein Raum sein, wo Sie sich mit Mitmenschen austauschen können und mit Ihnen Ihren Schmerz überwinden.

Mit anderen Menschen über die eigene Trauer zu sprechen ist oft nicht einfach. Viele, die beruflich davon betroffen sind, wissen nicht, wie sie mit trauernden Menschen umgehen sollen und vermeiden daher am liebsten das Tabuthema Tod. Nach einer gewissen Zeit wird erwartet, dass die trauernde Person Stärke zeigt, mit ihrem Verlust (endlich) klarkommt und nach vorne schaut. So einfach ist es aber nicht!

Endet die Menschenwürde mit dem Tod

Der Umgang mit den Verstorbenen ist Spiegelbild unserer Gesellschaft - wie schon beschrieben.
In unserem Grundgesetz ist die  Menschenwürde unantastbar! Und wie sieht es nach dem Tod aus? Hört hier die Menschenwürde auf? Wenn nicht, wie sieht dann ein richtiger Ort für die letzte Ruhe aus?
Lesen Sie hier den Artikel: Sterben-Tod-Trauer

 

 

 

 

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