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Trauung

 

In der kirchlichen Trauung spenden sich Mann und Frau gegenseitig das Sakrament der Ehe. Die Ehe ist durch Jesus Christus zu einem Abbild jenes Bundes erhoben worden, den Gott mit den Menschen geschlossen hat.

Auf dieser Seite wollen wir Ihnen einige Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema “Heiraten” geben. In Zweifelsfällen können Sie sich natürlich jederzeit an einen der Seelsorger unserer Gemeinden wenden.

Wer kann kirchlich heiraten?
Grundsätzlich ist jede Ehe zwischen Getauften ein Sakrament. Wer mind. 18 Jahre alt (16 Jahre mit Einverständnis der Eltern) ist, wer nicht in einer gültigen Ehe lebt, der kann heiraten. Doch wird dies defintiv erst im sog. Ehevorbereitungsgespräch mit einem Priester geklärt. Einer der Ehepartner muss für eine katholische Trauung natürlich Mitglied der katholischen Kirche sein.

 

Welche Dokumente brauche ich?
Katholische Ehewillige brauchen einen aktuellen Auszug aus dem Taufregister, der bei dem zuständigen Taufpfarramt anzufordern ist. Für evangelische Christen reichen Informationen zu Taufort, Taufdatum, Taufspender etwa aus dem Familienbuch der Eltern. Zum Trauungsgottesdienst muss dann natürlich auch die Heiratsurkunde des Standesamtes vorliegen, im Normalfall im Familienbuch.

 

Kann man auch Ökumenisch heiraten?
Viele Ehen sind konfessionsverschieden. Aber eine Ökumenische Trauung gibt es nicht. Man heiratet entweder nach evangelischer oder katholischer Ordnung, abhängig vom Kirchengebäude. Dabei kann ein Seelsorger der jeweils anderen Konfession anwesend sein und bestimmte Aufgaben im Gottesdienst übernehmen. In unserem Seelsorgebereich stehen die katholischen Geistlichen nur für solche Gottesdienste zur Verfügung, wenn dies durch die Glaubenssituation des katholischen Partners gedeckt ist. Umgekehrt wird auch ein evangelischer Pfarrer nur in begründeten Fällen in der katholischen Trauung anwesend sein. Niemals zur Dekoration allein also!
Wer als katholischer Christ in einer evangelischen oder orthodoxen Kirche heiraten will, sollte mit seinem zukünftigen Ehepartner vorher auch den katholischen Pfarrer aufsuchen, damit die nötige Dispens von der kanonischen Eheschließungsform erteilt werden kann. Damit wird die Ehe auch aus katholischer Sicht gültig.
Gleiches gilt für Paare, die aus bestimmten Gründen nur auf dem Standesamt heiraten wollen, weil etwa ein Partner Einwände gegen die kirchliche Trauung hat.

 

Was ist, wenn ein Partner aus der Kirche ausgetreten ist?
Grundsätzlich ist im Gespräch mit dem Seelsorger zu überlegen, ob mit der Hochzeit nicht auch eine Wiederaufnahme in die Kirche verbunden werden könnte. Ist dies nicht möglich, kann trotzdem eine kirchliche Trauung stattfinden. Einzelheiten sollten in einem persönlichen Gespräch mit einem Seelsorger geklärt werden.

 

Was ist, wenn ein Partner schon einmal verheiratet war?
Hier sollte in jedem Fall umgehend ein Gespräch mit dem Pfarrer stattfinden. Nicht jede Vorehe verhindert eine kirchliche Eheschließung. Dabei sind immer auch nur standesamtlich geschlossene Ehen zu berücksichtigen.

 

Gibt es eine kirchliche Ehescheidung?
Die katholische Kirche betrachtet die Ehe als unauflöslich. Deshalb kann es keine Scheidung wie im staatlichen Recht geben. Es gibt aber die Möglichkeit, eine Ehe für nichtig zu erklären, d.h. festzustellen, daß eine Ehe nie gültig bestanden hat. Gründe hierfür sind sehr vielfältig. Auch hier ist es sinnvoll, ein Gespräch mit einem Seelsorger zu führen, der dann eventuell an das kirchliche Ehegericht vermitteln kann.

Pastoralbüro Telefon 02054/4418

E-Mail: pfarramt@st-peter-und-laurentius.de