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Sprechstunde

Sprechstunde:Dienstags von 17.00-18.00 Uhr nach vorheriger Anmeldung im Pfarrbüro; Beichtgelegenheit nach Absprache

Nachrichten

 


 

Beichte


Wann, wo und wie kann man beichten? Was ist Reue und was das Beichtgeheimnis?

Fragen rund um das Bußsakrament.

 

In der Buße bekennt man das man sich schuldig gemacht hat.  Deshalb gehen wir Katholiken auch Beichten so wie unser Heiliger Vater es auch macht.

Bei Buße schwingt mit: Bereuen, Einsicht, Wiedergutmachung, Umkehr.

 

Eine auferlegte Buße ist Hilfe zur Wiedergutmachung, zur Einsicht und nicht Strafe im Sinn von Vergeltung. Im katholischen Weltkatechismus heißt es sinngemäß: Die Buße soll der persönlichen Situation des Pönitenten (des Büßenden) Rechnung tragen und seinem geistlichen Wohl dienen. Sie soll so weit wie möglich der Schwere und der Natur der begangenen Sünden entsprechen. Buße kann bestehen im Gebet, in einer Gabe, in Werken der Barmherzigkeit, im Dienst am Nächsten, im freiwilligen Verzicht, im Opferbringen und vor allem in der geduldigen Annahme des Kreuzes, das wir zu tragen haben. Solche Bußwerke sind behilflich, uns Christus anzugleichen, der allein für unsere Sünden ein für alle Mal Sühne geleistet hat.Im Gottesdienst der Kirche kommt die Buße in verschiedenen Formen und zu unterschiedlichen Zeiten vor. Als Vorbereitung auf das Osterfest kennt das liturgische Jahr eine wiederkehrende Zeit der Besinnung und Umkehr, die „Österliche Bußzeit“.

Beichten macht man das noch?

 

Wann sollte ich zur Beichte gehen?

Jeder Mensch erfährt auf seinem Lebensweg, dass er nicht nur Gutes tut, sondern häufig auch seine eigenen Ansprüche verfehlt. Vor Verfehlungen und Unbarmherzigkeiten ist auch ein getaufter Christ nicht geschützt, egal wie hoch er seine eigenen Ansprüche gesetzt hat. Wenn Sie sich also darüber bewusst sind, dass Sie eine schwere Sünde begangen haben, sollten Sie mindestens einmal im Jahr, in jedem Fall aber vor dem Empfang der Heiligen Kommunion zur Beichte gehen. Hier können Sie nicht nur schwere Verfehlungen, sondern auch die kleinen Dinge ansprechen, bei denen Sie vielleicht unbarmherzig anderen oder sich selbst gegenüber gewesen sind.


Die Beichte ist das Sakrament der Sündenvergebung. In der Beichte bekennt der Gläubige dem Priester („Beichtvater“) seine Sünden. Der Priester wird versuchen, durch geistliche Anregungen und seelsorglichen Rat auf dem Weg der Umkehr, der Besserung oder auch Wiedergutmachung zu helfen. Dazu dient auch eine – heute wohl eher symbolisch zu verstehende – Buße, meist ein Gebet, die der Priester dem Beichtenden, auferlegt.

Die Beichte schließt mit der „Lossprechung“, in der der Priester Kraft seiner Amtsvollmacht im Namen Gottes und im Auftrag der Kirche den Büßenden von der Sünde freispricht. Der Gültigkeit der Beichte vorausgesetzt ist erstens die Reue, die Ehrlichkeit des Bekenntnisses und die Bereitschaft, sein Leben zu bessern.

Reue

Die Reue ist nicht unbedingt ein „Gefühl“. Oft wird sich nämlich ein solches Gefühl der Zerknirschung und des Schmerzes nicht einstellen. Vielmehr ist es ein Akt der Einsicht und der Entscheidung. Ebenso verlangt die Ehrlichkeit des Bekenntnisses nicht, dass alles und jedes benannt wird. Vielmehr kommt es auf den Kern des Problems an und auch die Intention des Bekenntnisses. Man kann ja theoretisch „alles sagen“, dabei aber das eigentliche Übel geschickt verschleiern. Und schließlich bedeutet die Bereitschaft, sein Leben zu bessern, nicht zugleich auch, dass dies gelingen muss. Hier genügt die ehrliche Absicht und das Bemühen. Dem Priester ist es aufgetragen, beim Beichthören Takt und Feingefühl zu zeigen. Er darf die Beichte nicht peinlich gestalten, indem er Erstaunen zeigt oder Unverständnis oder gar eine Verurteilung, so schwerwiegend und undenkbar eine Sünde auch sein möge. "Niemals dürfe der Priester Schrecken oder Furcht einschärfen oder unnötige Nachforschungen in der Privatsphäre anstellen. Auch solle er sich nie ungeduldig und unter Zeitdruck zeigen". So der Papst Johannes Paul II im März 1993.

In füheren Jahren hat man leider darin vieles nicht so beachtet. Auch mir persönlich fällt das Beichten aus diesem Grund besonders schwer! Ein Gespräch mit Priestern der genügend Feingefühl hat und ein solches Gespräch anbieten, ist von großem Vorteil...!

Unser Pastor Sven Goldhammer bietet jeden Dienstag  von 1700 h-18.00h ein Gespräch nach vorheriger Anmeldung im Pfarrbüro an.