Sprechstunde

Sprechstunde:Dienstags von 17.00-18.00 Uhr nach vorheriger Anmeldung im Pfarrbüro; Beichtgelegenheit nach Absprache

Nachrichten

 


 

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25-Jun-2017 11:00 - 17:00

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28-Jun-2017 19:30 - 22:00

Papst Franziskus

                                            
Viva il Papa!

 

 

 

Angelus Gebet

Papst ruft zu Gebet für Portugiesen auf

Papst Franziskus hat zu Gebet für die von schweren Waldbränden getroffenen Portugiesen aufgerufen. Im Anschluss an das traditionelle Mittagsgebet auf dem Petersplatz gedachte er im stillen Gebet der Menschen, die durch die Brände getötet oder verletzt wurden. (rv)


Papst Franziskus hat zu Gebet für die von schweren Waldbränden getroffenen Portugiesen aufgerufen. Im Anschluss an das traditionelle Mittagsgebet auf dem Petersplatz gedachte er im stillen Gebet der Menschen, die durch die Brände getötet oder verletzt wurden. Bereits knapp sechzig Menschen sind den Waldbränden in der Region von Pedrógão Grande zum Opfer gefallen, zahlreiche Anwohner wurden evakuiert.
Am kommenden Dienstag, so erinnerte der Papst die Anwesenden, werde der Welttag des Flüchtlings begangen. Er forderte dazu auf, Flüchtlingen auch persönlich zu begegnen, um Ängste abzubauen und „verdrehte Ideologien“ zu zerstreuen. Die „konkrete Aufmerksamkeit“ gehe an Frauen, Männer und Kinder, die vor Konflikten, Gewalt und Verfolgung flöhen. Man solle für diejenigen beten, die auf dem Meer oder bei kräftezehrenden Überlandreisen ihr Leben verloren hätten, so die Bitte des Papstes. „Ihre Geschichten von Schmerz und Hoffnung können die Gelegenheit zu einer geschwisterlichen Begegnung und wahrem gegenseitigem Kennenlernen bieten.“
Der Papst kündigte außerdem an, an diesem Dienstag die Gräber von zwei italienischen Priestern zu besuchen, und dankte für das Gebet, das ihn auf dieser Reise begleiten werde.
Einen besonderen Gedanken reservierte er für die Delegation der Zentralafrikanischen Republik, die derzeit in Rom gemeinsam mit Vertretern der Vereinten Nationen und auf Einladung der Basisgemeinschaft Sant´Egidio an Friedensgesprächen teilnimmt. „Ich trage den Besuch, den ich im November 2015 in diesem Land gemacht habe, im Herzen“, so der Papst wörtlich. „Ich hoffe, dass mit der Hilfe Gottes und dem guten Willen aller der Friedensprozess wieder vollständig aufgenommen und gestärkt werde.” Dies sei, so betonte der Papst, eine notwendige Bedingung für Entwicklung.
Er werde an diesem Abend in der Lateransbasilika die Heilige Messe feiern, der die Prozession mit dem Allerheiligsten folgen werde, erinnerte Papst Franziskus noch. Er lade alle dazu ein, diesem Gottesdienst auch spirituell, über Radio oder Fernsehen, zu folgen. Dabei denke er insbesondere an Klausurgemeinschaften, Kranke oder Gefängnisinsassen.
Radio Vatikan überträgt den Gottesdienst und die anschließende Prozession ab 18.55 Uhr live und mit deutschem Kommentar über VaticanPlayer, Youtube und Facebook sowie über diverse Partnersender. 

 

Dreifaltigkeissonntag

Wer ist Gott? Drei? Oder Einer? Oder beides? Die Kirche feiert an diesem Sonntag den Dreifaltigkeitssonntag und Papst Franziskus nahm das zum Anlass, bei seiner kurzen Ansprache zum Angelusgebet auf die „Identität Gottes“, die Dreifaltigkeit, einzugehen.
Dabei helfe die Lesung des Sonntags aus dem Korintherbrief, so Papst Franziskus, Paulus grüße die Christen wie folgt: „Die Gnade Jesu Christi, des Herrn. die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“ (2 Kor 13:13). „Dieser Segen des Apostels ist Frucht seiner persönlichen Erfahrung der Liebe Gottes“, so Papst Franziskus. „Ausgehend von dieser seiner persönlichen Erfahrung der Gnade, könne er die Gemeinde dazu auffordern, ‚Freut euch, kehrt zur Ordnung zurück, lasst euch ermahnen, seid eines Sinnes, und lebt in Frieden!’ (2 Kor 13:11). Die christliche Gemeinde, mit all ihren menschlichen Grenzen, kann so ein Abglanz der Gemeinschaft der Dreifaltigkeit sein, seiner Güte und Schönheit. Aber das – wie Paulus selbst sagt – geht ausschließlich über die Erfahrung der Barmherzigkeit Gottes, seiner Vergebung.“
Die Barmherzigkeit erfahren
Genau das sei den Juden geschehen, von denen die erste Lesung des Sonntags aus dem Buch Exodus berichte. Auf den Verstoß des Volkes gegen den Bund, erscheine Gott dem Mose in einer Wolke und erneuere diesen Bund dadurch, dass er seinen eigenen Namen und dessen Bedeutung kund tue: „Ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig, reich an Huld und Treue.“ (Ex 34:6). „Dieser Name drückt aus, dass Gott nicht weit entfernt und nicht in sich eingeschlossen ist, sondern Leben ist, das sich weitergeben will, dass er Öffnung ist, Liebe ist, die den Menschen aus der Untreue rettet. Gott ist barmherzig, gnädig und reich an Gnade, weil er unsere Grenze und unseren Mangel auffüllen will, weil er unsere Fehler vergeben will, weil er uns auf den Weg der Gerechtigkeit und der Wahrheit zurückführen will.“
Diese Selbstoffenbarung Gottes sei verbunden mit den Worten Jesu und seinem Auftrag der Erlösung, leitete der Papst zum Evangelientext des Tages über. „Jesus hat uns das Antlitz Gottes gezeigt, Eins in seinem Wesen und Dreifaltig in den Personen; Gott ist ganz und gar Liebe, in beständiger Verbindung mit allem, was er erschafft, erlöst und heiligt: Vater und Sohn und Heiliger Geist.“
Bereits gesucht und geliebt
Im Evangelientext des Dreifaltigkeitssonntags geht es um Nikodemus, der nie aufgehört habe, Gott zu suchen. In seinem nächtlichen Gespräch mit Jesus begreife er, dass er bereits von Gott gesucht und erwartet wird, von ihm selbst geliebt werde. Er habe ewiges Leben geschenkt bekommen.
„Was ist das, das ewige Leben?“, fragte der Papst abschließend. „Es ist die unermessliche und frei geschenkte Liebe des Vaters, die uns Jesus am Kreuz geschenkt hat, indem er sein Leben für unsere Erlösung hingegeben hat. … Die Jungfrau Maria möge uns helfen, immer mehr und ganz und gar in die dreifaltige Gemeinschaft einzutreten, um die Liebe, die unserem Leben Sinn gibt, zu leben und zu bezeugen.“

 

 

29/03/2017 11:59SHARE:


Die enge Verbindung zwischen Glaube und Hoffnung hat Papst Franziskus bei der Katechese im Rahmen seiner Generalaudienz an diesem Mittwoch betont. Er meditierte vor rund 40.000 Gläubigen über den Brief des Apostel Paulus an die Römer, in der Paulus das Beispiel Abrahams anführt. Dieser gibt, trotz seines nahenden Todes und der Unfruchtbarkeit seiner Frau Sara, das Vertrauen in Gott nicht auf. Damit werde Abraham nicht nur „Vater des Glaubens“, sondern auch „Vater in der Hoffnung“, so Papst Franziskus bei seiner 16. Katechese zum Thema Christliche Hoffnung. Denn seine Geschichte verweise bereits auf die Auferstehung und neuen Lebens, das das Böse und den Tod selbst besiege, betonte er:
„Im Text heißt es, dass Abraham dem Gott glaubte, ,der die Toten lebendig macht und das, was nicht ist, ins Dasein ruft (Rm 4,17)´; und dann wird ausgeführt: ,Ohne im Glauben schwach zu werden, war er, der fast Hundertjährige, sich bewusst, dass sein Leib und auch Saras Mutterschoß erstorben waren.´ Sieh, das ist die Erfahrung, die auch wir gerufen sind zu leben. Der Gott, der sich Abraham zeigt, ist der Gott, der rettet, der Gott, der aus der Verzweiflung und dem Tod heraus hilft, der Gott, der zum Leben ruft.“
Die Geschichte Abrahams sei zur Gänze ein Lobpreis Gottes, der erneuert und befreit, fuhr Papst Franziskus fort. Dieses Geheimnis feierten nun auch wir, in Kürze, mit dem Osterfest, denn „Gott hat Jesus von den Toten auferweckt,“ was auch für uns die Möglichkeit zur Auferstehung bedeute. Damit könne Abraham sich mit Recht als „Vater vieler Völker“ bezeichnen, betonte Franziskus.
„Paulus schärft unseren Blick für die enge Verbindung zwischen Glauben und Hoffnung. Er betont in der Tat, dass Abraham ,Gegen alle Hoffnung […] voll Hoffnung geglaubt´ hat. Unsere Hoffnung fußt nicht auf Überlegungen, Planungen und menschlichen Versicherungen; und sie tritt dort in Erscheinung, wo es keine Hoffnung mehr gibt, wo nichts mehr zu hoffen ist, gerade so wie es bei Abraham war, angesichts seines nahen Todes und der Unfruchtbarkeit seiner Frau.“
Diese große Hoffnung wurzele im Glauben, betonte der Papst, und gerade deshalb sei es ihr möglich, über sich selbst hinauszuwachsen. Wir seien aufgerufen, dem Beispiel Abrahams zu folgen, der trotz seiner objektiv hoffnungslosen Situation auf Gott vertraue.
„Ich würde euch gerne eine Frage stellen: Wir, wir alle, sind wir davon überzeugt? Sind wir davon überzeugt, dass Gott uns liebt und dass er bereit ist, all seine Versprechen zu erfüllen? Aber, Pater, was müssen wir dafür bezahlen? [Der Herr antwortet:] “Es gibt einen Preis: Das Herz öffnen.“ Öffnet eure Herzen und diese Kraft Gottes wird voran bringen und wunderbare Dinge vollbringen und euch lehren, was die Hoffnung ist. Das ist der einzige Preis: Das Herz für den Glauben öffnen, und Er wird den Rest erledigen.“
(rv 29.03.2017 cs)
PapstFranziskusGeneralaudienz

 

 

 

Kurienreform à la Franziskus
Veröffentlicht am 22. Dezember 2016


Alle Jahre wieder, ist man versucht zu sagen: Der Papst setzt die Reform der Kurie auf die Tagesordnung, und zwar immer beim Weihnachtsempfang für die höheren Kurienmitarbeiter, vor allem also die Kardinäle und Bischöfe, die in der Kurie – den Dikasterien, wie das hier heißt – arbeiten.


Papstansprache in diesem Jahr

Diese Ansprachen an die höheren Kurienmitarbeiter finden traditionell jedes Jahr statt, der Papst wünscht ein Frohes Fest und nutzt die Gelegenheit zu grundsätzlichen Überlegungen. Das erste Mal wirklich öffentliche Aufmerksamkeit bekam diese Ansprache aber erst 2005, als Papst Benedikt XVI. diesen Rahmen nutzte, um über die Hermeneutik der Reform zu sprechen, die er einer Hermeneutik des Bruchs gegenüber setzte.
„Reform“ war also schon bei Benedikt Thema, seit dem Amtsantritt von Franziskus ist das aber noch systematischer geworden, und der Papst sagt auch, warum: Das sei dem zu wählenden Papst vom Konklave mitgegeben worden.

Im vergangenen Jahr hat Papst Franziskus betont, dass die Reform der Kurie „mit Entschlossenheit fortgesetzt“ wird. Das Jahr zuvor hatte er eine der am meisten berichteten Ansprachen gehalten, die berühmt gewordenen fünfzehn Krankheiten der Kurie, „spiritueller Alzheimer“ ist hängen geblieben. Diese Ansprache hat er dann 2015 wieder aufgegriffen: „Einige dieser Krankheiten sind im Laufe dieses Jahres aufgetreten; sie haben dem gesamten Leib nicht unerhebliche Schmerzen zugefügt und viele Menschen innerlich verletzt.“

 

„Reform“ war schon bei Benedikt Thema
 

Dieses Jahr also wieder, und zwar zwölf – kurze und knappe – Kriterien für eine Reform. Das die einzelnen Ansprachen auch innerlich zusammen hängen, wird nicht nur dadurch deutlich, dass der Papst sich selber zitiert und diese Zusammenhänge auch deutlich macht. Man sieht es auch ganz konkret, wenn man sich die Reformschritte ansieht, die um uns herum passieren.

Zwei Dinge sind wichtig: Erstens der Gedanke der Bekehrung. In allen Ansprachen kommt die persönliche Ebene vor der strukturellen. Reform macht nur Sinn und ist nur nachhaltig, wenn sie den Einzelnen reformiert, oder besser: wenn dieser sich bekehrt. Ohne Jesus im Zentrum funktioniert gar nichts, möchte ich das übersetzen.

Zweitens: die Schattenseiten. Heute waren es die „bösartigen Widerstände“, die der Papst nannte, in der Vergangenheit die Krankheiten etc. Man darf nicht naiv sein bei der Umsetzung von Reform, scheint der Papst zu sagen.

Franziskus ist realistischer geworden. Die zwölf Kriterien sind geerdeter als die Tugenden oder zuvor die Barmherzigkeit und die Krankheiten. Und das ist ja auch folgerichtig, das sind die „Mühen der Ebene“. Die Reform geht weiter.

 

Nachtrag

In einem frei gehaltenen Teil im Anschluss an die Rede in diesem Jahr berichtet der Papst, woher er den Gedanken der fünfzehn Krankheiten hat. Ich bin ein wenig froh, dass ich mit meiner Diagnose vor einiger Zeit recht hatte. Das tut auch mal gut.

 

 

80. Geburtstag vom Heiligem Vater

 

Allen wünsche ich einen schönen Tag. Gesegnete Mahlzeit und auf Wiedersehen, und betet für mich!