Wort des Bischofs

Arme Kinder
Den Kindern gehört bekanntlich die Zukunft und das Himmelreich: Doch alleine in Köln leben fast 40.000 Kinder in Familien, die Sozialhilfe beziehen. Für Kardinal Woelki ist das ein Skandal.
Hier in Köln leben fast 40.000 Kinder in Familien, die Sozialhilfe beziehen. In ganz NRW sind es sogar über ein halbe Million. Armut sieht bei uns anders aus, als in den Hungerländern dieser Welt. Gott sei Dank muss in Deutschland kein Kind verhungern oder auf der Straße schlafen. Bei uns hat die Armut ein anderes Gesicht: Arme Kinder und Jugendliche bleiben außen vor, wo andere z.B. mit Burgern und Popcorntüten ganz selbstverständlich ins Kino gehen. Sie werden ausgegrenzt, weil sie gar kein oder das falsche Handy oder die falschen Klamotten anhaben. Manche Eltern melden Ihre Kinder sogar aus dem offenen Ganztag ab, weil sie so 20 Euro für das Schulessen in ihre leeren Haushaltskassen stecken können.

Wie viele Mütter und Väter arbeiten in ihren schlecht bezahlten Jobs Tag für Tag, nur damit ihre Kinder nicht als arme Kinder erkannt und an den Rand gedrängt werden? Das Familienleben leidet, weil die Eltern zu Zeiten arbeiten müssen, wo andere längst Feierabend und Freizeit haben. Sprechen Sie mal mit einer Kassiererin, die in der Spätschicht bis tief in die Nacht an ihrem laut und nervig piepsenden Scanner sitzt!

Mir ist es ein Anliegen, all diesen Müttern und Vätern einmal für ihre unermüdliche Arbeit zu danken. Ich möchte auch all denen Danke zu sagen, die sich im Umfeld von Caritas, Kirche und Gesellschaft für Kinder aus sozial schwachen Familien, oft auch ehrenamtlich einsetzen und engagieren. Mein dringlichstes Anliegen aber ist es, dass alle, die Verantwortung tragen oder Verantwortung übernehmen können, mithelfen, dass immer weniger Kinder und Jugendliche in unserem reichen Land in Armut leben müssen. Denn den Kindern gehört bekanntlich die Zukunft und das Himmelreich – aber das muss für alle Kinder gelten und schon hier auf der Erde anfangen

Ihr

Rainer Woelki

Erzbischof von Köln


 

 

Glaube versetzt Berge

 

 

 

Gibt es eine Konkurrenz zwischen Naturwissenschaft und Glauben? Widersprechen manche naturwissenschaftlichen Erkenntnisse, insbesondere in der Physik, Glaubensüberzeugungen?

 

 

 

 

Was hat den Kardinal Woelki mit dem alten Spaßvogel Otto Waalkes am Pileolus? 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki 
fordert dazu auf,"Gutmensch"

zu sein und das Wort wieder positiv zu besetzen. Gemeinsam mit der Caritas und jungen Katholiken startet er nun eine breit angelegte Gutmenschen-Kampagne.

 

Dürfen wir wirlich zuschauen was im Mittelmeer passiert - Ich sage wie unser Erzbischof Rainer Kardinal Woeli - NEIN das Dürfen wir nicht !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gebetsintention für den Monat Mai                                                        Helfen Sie den Christen im Heiligem Land